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Schweiz verliert Testspiele gegen Frankreich

Die Schweizer A-Nationalmannschaft hat am vergangenen Wochenende in Kaltbrunn trainiert und sich in zwei Testspielen gegen Frankreich den letzten Schliff für die EM Ende Juli in Charleroi, Belgien geholt.

Spiel 1: Schweiz - Frankreich 3:6 (0:3)

Am Freitag verliert die Schweiz das erste Spiel mit 3:6. Die Startphase ist den Schweizern noch gut gelungen, können sie doch die Scheibe in den ersten fünf Minuten mehrheitlich in den eigenen Reihen zirkulieren lassen. Zu gefährlichen Abschlüssen kommen sie jedoch nicht. Die Franzosen ihrerseits nützen ihr erstes Powerlplay der Partie zum 0:1 aus. Bis zur Pause legen sie zwei weitere Tore vor und nehmen so der Schweizer Nati etwas das Selbstvertrauen. Gleich nach der Halbzeitpause folgt das 0:4. Die Schweizer finden postwendend eine Antwort und Cedric Hüsler markiert auf Pass von Remo Hunziker den ersten 
Treffer für seine Farben. Leider währt die Freude der Eidgenossen über das Tor nur für kurze Zeit, da das französische Team eine Minute später mit einem Doppelschlag auf 1:5 davonzieht. In der Schlussphase fallen nochmals drei Treffer, Frankreich erhöht zuerst auf 1:6, ehe Rodwin Dionicio mit einem Lauf über das ganze Feld und einem sehenswerten Handgelenkschuss und Timo Brauchli mit einem verdeckten Schuss an den Beinen des gegnerischen Verteidigers vorbei für etwas Resultatkosmetik sorgen.

Tore Schweiz: Hüsler (Hunziker), Dionicio, Brauchli.
Schweiz: Annen, Mark; Leu, Reinmann, Brauchli, Sturny, Dionicio, Dietrich, Hunziker, Heinrich, Scherrer, Müller, Hüsler, Zwissler.

 

Spiel 2: Schweiz - Frankreich 3:6 (1:3)

Am Samstag folgt das zweite Spiel gegen die Franzosen. Die Schweiz hat am Vormittag noch eine Trainingseinheit absolviert und danach das Line-up angepasst. Das Trainerduo Friedli/Götschi setzt dabei mit Torhüter Brunner und den Feldspielern Hug, Widmer und Vollenweider vier neue Spieler ein. Anders als am Vortag sind es die Franzosen, welche das Spieldiktat in der Anfangsphase übernehmen und sich einige gute Chancen herausspielen. Nach einem Abstimmungsfehler in der Defensive kann ein Franzose alleine vor Annen zum 0:1 einschiessen. Die Antwort der Eidgenossen lässt aber nicht lange auf sich warten, als Michael Vollenweider im Powerplay vor dem französischen Gehäuse eine Scheibe aus der Luft ins Tor bugsieren kann. Das eingeschlagene Tempo der beiden Teams ist deutlich höher als am Vortag und die Zweikämpfe werden mit letztem Einsatz geführt. Zwei weitere individuelle Fehler auf Schweizer Seite ermöglichen den Blauen ihre Führung bis zur Pause auf 1:3 auszubauen.

In der zweiten Hälfte gelingt Lukas Scherrer auf Zuspiel von Jan Zwissler der Anschlusstreffer. Der Ausgleich liegt in der Luft, doch ein Fehlpass in der 
defensiven Zone der Schweizer leitet das 2:4 für Frankreich ein. Kapitän Lukas Dietrich schnapptesich dann in der 30. Spielminute den Puck in der eigenen Zone und überrascht den französischen Schlussmann mit einem Schuss in die weite Ecke zum erneuten Anschluss. Die Schweiz glaubt an den Sieg, leider werden die Ausgleichsbemühungen aber durch eine Strafe unterbrochen und wie es international vielfach der Fall ist, lassen sich gute Mannschaften solche Gelegenheiten nicht nehmen. Frankreich gelingt drei Minuten vor Schluss das 3:5. Die Schweizer versuchen alles und ersetzen ihren Torhüter durch einen fünften Feldspieler. Trotz einigen Abschlusschancen sind es am Ende die Franzosen, welche die Scheibe zur entgültigen Entscheidung im verwaisten Tor der Schweiz unterbringen und so auch das zweite Spiel mit 6:33 für sich entscheiden.

Tore Schweiz: Vollenweider (Widmer, Hug), Scherrer (Zwissler), Dietrich.
Schweiz: Annen, Brunner; Leu, Reinmann, Vollenweider, Hug, Widmer, Dionicio, Dietrich, Hunziker, Heinrich, Scherrer, Müller, Hüsler, Zwissler.

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