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23.11.2011

Adrian Gerber steht mit dem HCL vor dem Champions Cup

Es ist noch keine vier Wochen her, da feierten die Laupersdörfer in Rubi (ESP) den grössten Erfolg der Vereinsgeschichte, und schon steht der nächste Höhepunkt bevor: der European Champions Cup.

Seit 2005 sind die Thaler ununterbrochen mit dabei an europäischen Final- oder  Qualifikationsturnieren, und einer fehlte nie in den sechs Jahren: Adrian Gerber. Als 16-Jähriger gab er im 580 Kilometer entfernten Rethel (FRA) sein Debüt, und noch heute zählt er das Finalturnier in Bassano (ITA), für welches man sich als Gruppenzweite zu qualifizieren vermochte, zu seinen schönsten Erlebnissen. «Die neue Halle, das ganze Drumherum, das war einfach super!»

Interessanterweise bestritt er seine ersten drei Europa-Cup-Saisons, ohne zuvor auch nur eine Minute mit der 1. Mannschaft in der NLA gespielt zu haben. «Das bedeute für mich als Jüngsten natürlich eine Riesenerfahrung», so Gerber, der die frühe Berücksichtigung vor allem zwei Sachen zu verdanken hatte. Erstens standen dem Fanionteam (schon damals) nicht genügend Spieler zur Verfügung, und zweitens drängte sich der Junior bereits zu dieser Zeit für Einsätze mit den Grossen auf.



Heute, nachdem er zwei komplette Saisons in der NLA absolviert und sich zum unverzichtbaren Wert im Laupersdörfer Kollektiv entwickelt hat, zählt er auch auf internationalem Parkett zu den Leistungsträgern des Teams. Bereits in Rubi, vor vier Wochen Austragungsort des Qualifikationsturniers, überzeugte der 21-jährige Herbetswiler als zweitbester Scorer. Auffällig, dass er ohne eine einzige Strafe aus den fünf Begegnungen hervorging. Das war in der Meisterschaft nicht immer der Fall. «Das ist natürlich der Tod, wenn man gegen solche Teams eine Strafe kassiert», spielt er auf sein bewusst diszipliniertes Auftreten an. «Die Special Games machen international häufig den Unterschied aus, da der Gegner im Powerplay meistens sehr stark spielt.»

Zu Fürchten vor der namhaften Konkurrenz brauchen sich die Thaler Vize-Schweizer-Meister hingegen nicht. Mit dem Sieg in Rubi haben sie ein ganz starkes Zeichen gesetzt und können selbst der Aufgabe im Startspiel, in welchem der Gastgeber und letztjährige Sieger Valladolid wartet, optimistisch entgegenblicken. «Wir haben noch Potenzial», meint Gerber gelassen, wohl wissend, dass bereits am Quali-Turnier vieles, ja sehr vieles zusammenpasste. «Alle haben Vollgas gegeben und am ‹Karren geschrissen›», und genau mit diesen beiden Tugenden, gepaart mit einem wiederum disziplinierten konzeptgetreuen Spiel, soll auch der Titelverteidiger zu Fall gebracht werden. Plus: «Wenn uns das Glück wieder im richtigen Moment lacht, dann ist alles möglich.»



Natürlich weiss auch Adrian Gerber, der auch in Valladolid wieder zusammen mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder Michael auflaufen wird, dass der Gastgeber ein ganz harter Brocken werden wird. «Sie spielen technisch stark und vor allem sehr schnell», nicht zuletzt ihrer zwei amerikanischen Topscorer wegen. «Wenn man weiterkommt, kann man sicher von einem guten Los sprechen, sonst ist es umgekehrt», meint er über den morgigen Gegner. Zumindest an der Vorbereitung soll es nicht liegen. Man trainierte zuletzt wieder zweimal wöchentlich in der Halle in Huttwil, und auch die Gebrüder Ulrich werden dem HCL erneut zur Verfügung stehen.

 

Quellen: HC Laupersdorf, Oltner Tagblatt

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Tabelle NLA
RangTeamSp.Pt.
1Laupersdorf I13
2Linth I23
3Tuggen I23
4Rüschlikon I00
5Thurgau I00
6Wettingen00
7Zug-Freiamt I00
8Embrach10
Skorerliste NLA
NameTeamPt.
Küttel J.Linth5
Di Santo N.Laupersdorf3
Ackermann R.Laupersdorf3
Litschi P.Tuggen3
Hofstetter C.Linth3
Gerber A.Laupersdorf2
Schwarzenbach B.Laupersdorf2
Gautschi S.Laupersdorf2
Meister 2016
NLA Keyplayers Embrach
NLB IHC Wettingen
1. Liga Rolling Stoned Tuggen
2. Liga Rolling Rockets Aesch
3. Liga Meyrina Crew
4. Liga Los Pingus Genève
Damen Brandis Ladies
Elite U18 IHC Wil Eagles
Novizen U15 Grizzlys Hünenberg
Mini U12 Grizzlys Hünenberg
Moskito U9 HC Laupersdorf
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